Am Mittwoch (8.4.) ist es wieder soweit.

Um 20:15 Uhr treffen wir uns privat mit eingeladenen Gesprächsanregern zum zuhören und anschließendem Austausch – mit den Expert*innen und untereinander.

Als lockere Veranstaltung, die zB dazu anregt, in entspannter Runde eine Flasche Wein aufzumachen (oder auch einen Mate-Tee zu schlürfen).

Das Thema diesmal:

„Ist die Klimaneutralität nach Corona noch zu schaffen?“

Wir treffen uns: jedeR bei sich zu Hause und alle zusammen hier:

https://zoom.us/j/157427000?pwd=NlB5UUcxc0JGeUEyQXZPV1VCcTlEQT09

Meeting-ID: 157 427 000

Passwort: 006448

Ich beschäftige mich damit in meinem Home-office grade mit dem SDG8 („Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“)  für den UniNEtZ-Optionen-Bericht mit einem besonderen Blick auf Zusammenhänge zur aktuellen Situation (beyond Covid).

Zum Beispiel stellt sich jetzt

„8.1 Ein Pro-Kopf-Wirtschaftswachstum entsprechend den nationalen Gegebenheiten und insbesondere ein jährliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von mindestens 7 Prozent in den am wenigsten entwickelten Ländern aufrechterhalten“

in einem neuen Licht: WIE fahren wir die Wirtschaft wieder hoch? Wie können wir Wirtschafts- und Klimapolitik verbinden, incl. Staatsverschuldung, Steuern, Vollgeld. Wie können die aktuellen Milliardenprogramme im Zusammenhang mit den notwendigen Investitionen genutzt werden, brauchen wir ein Grundeinkommen statt Kredite. Siehe auch hier: http://cooppa.at/klima-sozial-und-wirtschaftspolitik-in-zeiten-von-covid/

Ja, der aktuelle Shut-down hat in diesem Sinn natürlich etwas gebracht (die THG-Emissionen werden 2020 sicher sinken) und auch gezeigt, wie alles zusammen hängt im guten wie im schlechten (zB die Abhängigkeit von globalen supply chains oder ein Gasthaus, das keine Gäste hat, keine Miete zahlen kann, keine Gehälter, nichts einkauft, löst einen Dominoeffekt aus – oder auch billige Arbeitskräfte, die uns grade fehlen und die Tomaten/Pflege teurer machen, … ).

Was können wir davon hinüber retten? Themen wie Re-regionalisierung / Reindustrialisieruing der Regionen (Schutzmasken aus Vorarlberg als Beispiel aber auch Solidaritätsaktionen mit lokalen Geschäften und Kulturveranstaltern).

Aber auch: wie wollen wir leben?  Das  gute Leben und was es mit Wirtschaftswachstum, Klima, Umwelt und den anderen Zielen (SDGs), Gesundheit, Bildung, Glück, Lebensqualität, alternative Wohlstandsmaße / Was wirklich wichtig ist.

Und Governance: gesellschaftliche Auseinandersetzungen, die Machtfrage, Sozialpartnerschaft, die Rolle und wie wir jetzt die richtigen Entscheidungen treffen können.

Viel zu viel für einen Abend, aber fangen wir einmal an, wobei mir persönlich immer das „big picture“ immer wichtig ist, das aus vielen kleinen Puzzle-Teilen entsteht!

Dazu lade ich Dich herzlich ein.

 

PS: Meine Präsentation vom letzten Mail ist etwas erweitert jetzt (nur über diesen Link auffindbar) auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=PSMyFpjnrdA