Kein schönes Ende…

Der Amazonas brennt (immer noch, auch wenn die Medien nicht mehr darüber berichten) – und gleichzeitig sind immer mehr Menschen auch bei uns von Armut und sozialem Abstieg bedroht. Unsere Kinder werden uns einmal fragen, warum wir nichts dagegen unternommen haben. Wir werden wahrheitsgemäß antworten: wir haben es ja (in kleinen Schritten) versucht – und außerdem war noch so viel anderes zu erledigen.

Nach 20 Jahren intensiver Arbeit musste ich feststellen, dass wir unserem Anspruch, dauerhafte Arbeitsplätze für die Rettung der Welt zu schaffen, in den letzten Jahren  nicht mehr gerecht werden konnten. Die SERI GmbH musste Anfang November 2019 Konkurs anmelden .

Es ist vieles zusammengekommen: eigene Fehler, Überforderung, Pech, mangelnde Unterstützung  und schließlich auch eine politische Großwetterlage, die aus der Konjunktur, die unser Thema zweifellos hat, zu wenig „kaufkräftige Nachfrage“ produziert hat. Und obwohl ich bis zuletzt gekämpft habe, bin ich in eine Spirale nach unten geraten, in der es mir nicht mehr gelungen ist, genügend Menschen zu motivieren, gemeinsam mit mir weiter erwerbswirtschaftlich an der „Rettung der Welt“ zu arbeiten.

Aktuell arbeite ich an einer Lösung, für die Nachrangdarlehen, mit denen uns „Family, Fools & Friends“ seit Jahren über Wasser gehalten haben, zuück zahlen zu können. Ihr habt damit nicht nur uns, sondern auch der Nachhaltigkeit in Österreich, Europa und weltweit einen großen Dienst erwiesen.  Bitte gebt uns noch etwas Zeit!

Wichtig ist mir, das, was ich in den letzten Jahrzehnten gelernt habe, im UniNEtZ, an der Angewandten, dem Austrian Chapter des Club of Rome als Vizepräsident und Generalsekretär, als Obmann der Mediengenossenschaft cooppa und anderen alten Hasen der Nachhaltigkeitsbewegung – an die junge Generation weiter geben – und politisch noch mehr bewegen zu können. Mit dem „Krumbacher Kreis“ haben wir das ja im Sommer schon einmal begonnen. Auch dazu demnächst mehr!

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